Geranien – leuchtende Farben für den Sommer

Man nennt sie Geranien oder Pelargonien. Die aus Südafrika stammenden Gartenpflanzen schmücken seit langer Zeit Beete, Kübel und Balkone unserer Region. Die pflegeleichten Dauerblüher sind ein echter Klassiker und auch heutzutage ein gern gesehener Sommergast in Deutschlands Gärten.

Die farbenprächtigen Blühpflanzen haben je nach Sorte gemustertes Laub. Sie wachsen in einer buschigen Form und bilden kräftige Triebe. Ihre Stängel sind leicht behaart und verholzen nach einer Weile.

Mit dem Sommer in den Garten

Die Geranie ist eine widerstandsfähige Pflanze, die sonnige Orte liebt und sich dort in ihrer ganzen Farbenpracht entfaltet. Je mehr Sonne sie abbekommt, desto mehr Blüten bildet sie aus. Daher benötigt sie an heißen Sommertagen auch viel Wasser, darf aber auch nicht in der Nässe stehen bleiben. Sorten mit großen Blüten sollten zudem regengeschützt stehen, damit ihre Blüten nicht verkleben. In regnerischen Zeiten kann regelmäßiges Ausputzen der Blumen die Blütenbildung unterstützen.

Im Mai kann die Geranie in den Garten gepflanzt werden. Die Pelargonie sollte im Kübel oder Balkonkasten immer ausreichend Platz haben. Deshalb eignet sie sich gut für große Pflanzgefäße, die etwa 20 Zentimeter hoch sein sollten. Somit ist für eine optimale Wasser- und Düngerversorgung gesorgt. Balkon- oder spezielle Geranienerde sollte als Grundlage dienen.

Stehende Geranien für’s Beet

Geranien

Zu den sortenreichsten Geranien-Arten gehören die aufrecht wachsenden Pelargonium zonale. Sie eignen sich perfekt für Beetpflanzungen oder im Blumenkübel auf der Terrasse. Sie werden ungefähr 25 bis 40 Zentimeter hoch. Regelmäßiges Ausputzen ist bei den zonale sehr wichtig. Bei entsprechender Pflege können sie auch zu einem Hochstamm bearbeitet werden.

Die Blütenfarben reichen von traditionellen Rottönen, über pastelliges Lachs, bis hin zu leuchtenden Pinkfarben. Geranien müssen aber auch nicht immer alleine oder unter ihresgleichen stehen. Beispielsweise für eine mediterrane Beetgestaltung eignen sich Margeriten und Salbei fantastisch. Geranien und passende Strukturpflanzen könnt ihr in unserem Shop kaufen.

Hängende Pelargonien im Balkonkasten

Neben den stehenden Arten gibt es natürlich noch Hänge-Geranien, die Pelargonium peltatum. Sie sind wahrscheinlich jedem schon einmal an rustikalen Bauernhäusern in Süddeutschland aufgefallen. Denn Balkonkästen an sonnigen Häuserfassaden sind wie geschaffen für die überhängenden Blühpflanzen. Sie eignen sich also am besten im Balkonkasten oder als Ampelpflanze. Diese Geranien werden etwa 30 Zentimeter hoch und ihre Triebe können bis zu 1,50 Meter herabhängen. Ausputzen ist bei hängenden Arten nicht immer notwendig.

Das Farbspektrum ist ähnlich der stehenden Variante, aber vorrangig in rot, lila, pink und weiß erhältlich. Wer sich etwas mehr Dynamik in seinen Balkonkästen wünscht, kann Verbenen, Weihrauchpflanzen oder Schneeflockenblumen hinzu pflanzen.

Weitere Geranien-Arten

Zu den erwähnten stehenden Plelargonium zonale und den hängenden Pelargonium peltatum, gesellen sich noch Edel-Geranien, Duft-Geranien, Blattschmuck-Geranien und Interspezifische Sorten. Die aufrecht wachsenden Edelgeranien (Pelargonium grandiflorum) zeichnen sich durch ihre gezeichneten, großen Blüten und ihre am Rand gezahnten Blätter aus. Duftgeranien wiederum gibt es in vielen verschieden Sorten mit unterschiedlichen Düften. Sie geben ihre Aromen über das Laub ab. Bei Blattschmuck-Geranien spielt das schön gezeichnete Laub die Hauptrolle. Ihre grazilen Blüten unterstreichen dezent das besondere Blattwerk.